Zucht oder Vermehrung ??

Könnes kämpft - Welpenhandel

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Hundertfach, tausendfach wiederholt es sich in Deutschland, im benachbarten Ausland, um den Wunsch vieler Menschen nach einem vierbeinigen Weggefährten zu erfüllen .

Ein Welpe ist immer süß und knuffig. Doch was ist, wenn er größer wird, als man es sich vorgestellt hat? Wenn es doch mehr Arbeit ist, als man gedacht hat? Der angepriesene Familienhund sich doch nicht von alleine erzieht und die Kinder keine Lust haben auch bei Regen für seine Bewegung zu sorgen? Oder er ist gar schwer krank, vielleicht auch verhaltensauffällig?

Viele dieser Probleme sind vom Menschen selbst gemacht. Folgen unüberlegter Spontan- und Mitleidskäufe. Bevor man sich ein Auto kauft werden Überlegungen angestrengt. Wofür brauche ich den Wagen, welche Ansprüche habe ich. Es werden Modelle verglichen, Probefahrten gemacht und Wartezeiten in Kauf genommen.
 Ein Hund wird häufig mit weniger Sorgfalt angeschafft – obwohl seine Lebenserwartung je nach Rasse zwischen 8 und 16 Jahren liegt

 

Doch die Frage, ob der Traumhund auch zum eigenen Leben passt und vor allem, wie sein Leben bisher ausgesehen hat, wird sich immer noch zu selten gestellt.

Aus diesem Grund verkümmern wundervolle Rassehunde in nicht artgemäßer Haltung, kommen vor Langeweile oder Überforderung auf „dumme“ Gedanken, werden nicht selten verhaltensauffällig und aufgrund dessen abgeschoben.
 Andere vegetieren wiederum in „Welpenfabriken“ in der Größenordnung Stall bis Industriehalle vor sich hin, werden als Gebärmaschinen missbraucht, denn das schnelle Geld interessiert den Vermehrer mehr als eine gesunde Aufzucht fern von rassetypischen Erbkrankheiten und Wesensfestigkeit. 
(@Retiver in Not)

( Quelle : http://www.juttas-hundestuebchen.de )
Artgemäße Haltung ist in solchen Vermehrerstätten ein Fremdwort. Das Leid der Elterntiere, die dort ausharren ist unermesslich.

Viele sind in viel zu kleinen Verschlägen wie Zuchtsauen in Massentierhaltungen untergebracht, sind krank an Leib und Seele vor mangelnder Bewegung, sozialen Kontakten, Tageslicht. Von Umweltprägung und Sozialisierung der Welpen fern ab einer Welt, in der „Hund“ später funktionieren soll, ganz zu schweigen. Das Ergebnis sind häufig kranke, ängstliche, verhaltensauffällige Hunde und enttäuschte Menschen.

( Quelle : http://www.juttas-hundestuebchen.de )


Im Zeitalter der Medien ist es ein leichtes sich über Hunderassen und ihre Ansprüche und vor allem über Herkunft und Aufzucht zu informieren.

• Kaufen Sie keinen Hund aus einer Laune heraus oder gar aus Mitleid
 • Kaufen Sie bei verantwortungsbewussten Züchtern, informieren Sie sich bei den Zuchtverbänden die dem VDH (Verband für das deutsche Hundewesen e.V.) bzw. FCI angeschlossen sind – übrigens sind auch Mischlinge inzwischen oft Nachkommen kranker Eltern und keinesfalls mehr eine Garantie für einen gesunden, robusten Hund
 • Kaufen Sie auf gar keinen Fall dort, wo mehrere Rassen angeboten werden und auf Tiermärkten, vor allem im Ausland und kaufen Sie niemals Tiere im Internet, die per Post geliefert werden
 • werden Sie stutzig – wenn nur ein Welpe gezeigt wird – wenn Sie die Wurfkiste nicht sehen dürfen – wenn die Mutterhündin kein Gesäuge hat – die Hunde optisch einen merkwürdigen Eindruck machen – wenn Sie den Welpen sofort mitnehmen dürfen – wenn Ihnen der Umgang des Züchters mit den Hunden nicht gefällt

 Ein guter Züchter kann ein Gesundheitszeugnis seiner Welpen bis in die vierte Generation beibringen, kennt seine Hunde, weiß um rassetypische wie individuelle Merkmale und kann auch einen Interessenten ablehnen, wenn er ihm nicht geeignet erscheint.

Der Welpenkäufer wird bei der Aufzucht mit einbezogen und kann seinen Welpen so oft wie möglich beim Züchter besuchen.

 

 

 

 


Und wenn es nicht unbedingt ein Welpe sein muss, wenden sie sich an den VDH, das Deutsche Tierhilfswerk oder den deutschen Tierschutzbund.

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